KURZINFO | BASISGESUNDHEIT AWASA


Die medizinische Grundversorgung der Menschen in den ländlichen Regionen ist besorgniserregend. Wir unterstützen daher gemeinsam mit der Diözese Awasa, dem Partner vor Ort, 13 Gesundheitsstationen.

Rund 400.000 Menschen werden hier mit medizinischen „Basics“ versorgt.

Impfungen, Versorgung bei Unfällen, Programme gegen Unterernährung und zur Geburtenregelung, Einrichtung von Geburtenstationen, Aufklärungsaktionen zu HIV/AIDS und TB-Programme  und ein Notfalldfonds sind nur einige Beispiele dafür, wie wir konkret Menschen helfen.

 

Gewährleisten Sie mit Ihrer Spende, dass sich die medizinische Versorgung in einer der ärmsten Regionen Äthiopiens auf einem Mindeststandard etablieren kann und helfen Sie so Leben retten!




SPENDENKONTO:

BASISGESUNDHEIT AWASA

 

IBAN: AT062060403100723356

BIC:   SPFKAT2B

 

Betreff: Basisgesundheit Awasa

AKTUELLE INFOS AUS DEM PROJEKT (Stand September 2017)


BASISGESUNDHEITSVERSORGUNG AWASA

Die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung ist  ein ständiger Prozess, der vor allem Dank Dr. Bruno und Marlene Renner in den letzten Jahren stark verbessert werden konnte. Nach und nach soll der medizinische Standard der Kliniken verbessert werden. Neben einem eigens eingerichteten Notfallfonds arbeitet das Vikariat Awasa weiterhin auch an der Verbesserung der Diagnosemöglichkeiten in den Laboratorien und an Programmen gegen die leider allgegenwärtige Unterernährung.

 

Die erfreulichste Nachricht: Das aktuelle Pionierprojekt, die Umgestaltung der allgemeinen Klinik in Bushullo in eine Schwerpunktklinik für Kinder und Geburten, kann nach zähen und sehr langwierigen Verhandlungen und Vorabplanungen nun endlich realisiert werden. Die Planungsarbeiten sind nun in vollem Gange, im Frühling 2018 sollte der Spatenstich erfolgen können.

Auch während der Bauarbeiten soll der Betrieb der Kinder und Geburtenklinik ununterbrochen weitergeführt werden. Wir freuen uns daher sehr über Spenden aus Ihren Reihen, um die Kinder und Mütter weiterhin optimal versorgen zu können.

 

KINDER- UND GEBURTENKRANKENHAUS BUSHULLO IN AWASA


Nach langen Verzögerungen und der Bewältigung diverser Schwierigkeiten - unter anderem auch bedingt durch den unerwarteten Tod des früheren Bischofs von Awasa und die Neuarbeitung von Bischof Roberto -  ist es endlich soweit: Dr. Bruno und Marlene Renner können ihr größtes Projekt im Rahmen ihrer ehrenamtlichen medizinischen Einsätze in Äthiopien realisieren -  das Projekt „Kinder- und Geburtenkrankenhaus Bushullo“ - ein Pionierprojekt in der medizinischen Versorgung für Kinder und Mütter in der gesamten Region Südäthiopien.

 

Den Grundstein für dieses Projekt  hat das pensionierte Ärztepaar  durch die langjährige Arbeit in den 13 Ambulanzen und Kliniken in der Region Awasa gelegt. Permanente Schulungen des medizinischen Personals und der Laborantinnen und Laboranten, die sukzessive Verbesserung der hygienischen Standards in der Versorgung der Menschen und die Aufrüstung der Ambulanzen mit Gerätschaften und Behandlungsmethoden, die einem annähernd europäischen Standard nahe kommen, haben den Weg zu diesem einmaligen Projekt geebnet.

 

Das Krankenhaus Bushullo, im Moment noch eine Klinik für Allgemeinmedizin, verfügt bereits jetzt über eine hervorragende Geburtenstation mit entsprechendem Fachpersonal, das in Äthiopien sonst kaum zu finden ist. Pro Jahr werden hier weit über 3000 Geburten durchgeführt, davon mehr als ein Drittel Kaiserschnitt-Geburten. In den vergangenen beiden Jahren hat es dabei keinen einzigen Todesfall weder bei den Babies noch bei den Müttern gegeben - eine absolute Sensation im Vergleich zu anderen Kliniken in Äthiopien und afrikanischen Staaten (siehe nachfolgende Grafik).

 

Vergleich aktuelle Statistik Geburtensterblichkeit und Ambition in Äthiopien

 

 

Wir dürfen stolz darauf sein, auch einen kleinen Anteil zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen zu haben, unterstützen wir doch schon seit mehreren Jahren  das Programm "Safe Motherhood" dessen hochwertiger Standard diesen Erfolg überhaupt erst möglich macht.

 

Unterstützen Sie daher auch weiterhin mit uns dieses Pionierprojekt für die Region Awasa in Südäthiopien!

 

(Michael Zündel, September 2017)

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