BILDUNG FÜR AWASA

Von den rund 4 Millionen Kindern und Jugendlichen, die im Vikariat Awasa, in Südäthiopien mit ihren Familien leben, haben nur knapp über 70 Prozent die Möglichkeit, einen Kindergarten oder eine Schule zu besuchen, denn in der Regel müssen Kinder in Äthiopien schon sehr früh mitarbeiten, um die Familie zu unterstützen. Doch gerade Bildung sichert später nachhaltig die Existenz der Menschen. Darüber hinaus kann Wissen über die Bedrohung durch Krankheiten, wie die Pandemie HIV/AIDS, das Leben vieler Menschen retten.

 

Mit dem Projekt Bildung für Awasa unterstützen Sie Kinder – vor allem die leider noch immer stärker benachteiligten Mädchen  – damit sie den Zugang zu Schule und Ausbildung bekommen, um so ihre Zukunft meistern zu können. Schon seit der Vereinsgründung setzt „Schritte in Äthiopien“ gemeinsam mit der Caritas Auslandshilfe und dem Vikariat Awasa diese Unterstützung für fast 20.000 Kinder jährlich um. Das Projekt wurde bereits 1997 ins Leben gerufen. Durch den langjährigen Partner vor Ort kann seither eine zuverlässige Abwicklung gewährleistet werden!

 

Ein Beispiel: Bereits mit 3 - 4 Euro (das ist die durchschnittliche Einschreibegebühr für ein Kind) ermöglichen Sie einem Kind ein ganzes Schuljahr in der ländlichen Region Awasa. Damit zaubern Sie ein Strahlen in die Augen dieser Kinder, denn sie sind mehr als dankbar dafür, dass sie diese Chance zu bekommen.

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GESUNDHEIT AWASA

Die medizinische Grundversorgung der Menschen in den ländlichen Regionen ist besorgniserregend. Seit 2012 hat „Schritte in Äthiopien“ ausreichend Wissen zu den medizinischen Bedürfnissen erlangt und unterstützt gemeinsam mit der Diözese Awasa, dem Partner vor Ort, 13 Gesundheitsstationen. Rund 400.000 Menschen werden hier mit medizinischen „basics“ versorgt.

Impfungen, Versorgung bei Unfällen und Programme gegen Unterernährung sind Beispiele. Auch Maßnahmen zur Geburtenregelung, die Einrichtung von Geburtenstationen, Aufklärungsaktionen zu HIV/AIDS und TB-Programme zählen zu den Interventionen und sind nur einige Beispiele dafür, wie wir konkret Menschen helfen.

Wir haben auch einen Notfallfonds für Menschen eingerichtet, die sich eine notwendige Operation nicht leisten können oder bei denen schon der erforderliche Krankentransport in das nächstgelegene Spital undenkbar, da unfinanzierbar, wäre. Denn oft braucht es die kleine, aber doch entscheidende Hilfe, um Größeres zu erreichen.

 

Gewährleisten Sie mit Ihrer Spende die medizinische Versorgung in einer der ärmsten Regionen Äthiopiens auf einem Mindeststandard zu etablieren und helfen Sie so Leben retten!

 

Zusätzlich unterstützt „Schritte in Äthiopien“ das pensionierte Ärzteehepaar Dr. Bruno und Marlene Renner bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Sie schulen unermüdlich das medizinische Personal in dieser Region und tragen zur Verbesserung der medizinischen Standards entscheidend bei. Dank ihnen wird nun auch das erste Spezialkrankenhaus für Kinder und Geburten realisiert - ein Pionierprojekt für diese Region!

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FRAUEN UND FAMILIEN FÖRDERN

Junge Frauen (ab 14 Jahren) haben deutlich weniger Chance auf Bildung oder einen Beruf. Sie werden noch immer zwangsverheiratet, müssen hart für die Familie im Dorf arbeiten und bringen im Schnitt fünf Kinder zur Welt. „Frauenhäuser“ als Zufluchtsstätte vor gewalttätigen, männlichen Verwandten gibt es nicht. - Es kann nicht sein, dass junge Mädchen keine Wahl haben und immer noch Menschen zweiter Klasse sind!

 

Das Projekt: Die Anfänge liegen im Jahr 2011 in Gondar. Hier wurde durch die Vergabe von Startkapital besonders Bedürftigen, wie alleinerziehenden Müttern oder alten Menschen, eine Möglichkeit auf ein lebenswertes Leben gegeben. Bis zum Jahr 2017 konnte für rund 500 Familien eine Starthilfe in Form von Kleinkrediten gegeben werden. Daraus entstanden: Imker-, Mühlen-, Restaurant- und Bäckereikooperativen, ebenso Webereien und Kleintierzuchtprogramme, die sich mittlerweile selbst tragen.  — Ab 2017 erweitern wir den Fokus auf zwei vielversprechende neue Projekt in der südlichen Region Äthiopiens. Wir investieren mit Ihrer Hilfe in die Ausbildung junger Frauen. Hier kooperieren wir mit äußerst engagierten Partnern vor Ort. Schaffen die jungen Frauen den Schulabschluss, ist Ihnen durch die staatliche Zertifizierung der Ausbildungen ein Arbeitsplatz so gut wie sicher.

 

Unsere Vision: In rund fünf Jahren soll es für Mädchen, die vergewaltigt, aus der Familie vertrieben wurden oder welchen die Zwangsehe droht, eine Bleibe in unserem zukünftigen „Girls Hostel“ ermöglicht werden. Dort können sie in Sicherheit schlafen, essen und einer Ausbildung nachgehen, um zumindest die Chance auf ein (lebenswertes) Leben zu haben!

Mit Ihrer „Partnerschaft“ erhalten junge Frauen eine fundierte Ausbildung zur Hotelfachfrau, Köchin, Sekretärin, Servierfachfrau, Schneiderin etc. und können ihre Kinder und Familie erhalten.

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